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Kennenlern-Nachmittag

Da dachten unsere erfolgreichen Ausbildungs-Bewerber sie könnten ihren Sommer genießen, aber nicht mit uns! Ne, ne, hier wartet ihr Arbeitsalltag auf sie und je früher der Anfang desto schneller ist der auch rum! Der frühe Vogel… und so weiter. Erstes Geschäfts-Meeting mit der Vorgesetzten, offizielle Angelegenheit! Am Montag, den 09.07.18 hier um Punkt 13:30 Uhr angemessen angezogen hier aufm  Teppich stehen. Pünktlich waren sie allemal, ist ja auch nicht unbedingt schwer so spät am Tag, aber später notwendig und vorausgesetzt im Beruf… … …wie bitte?…  Es gibt hier Gleitzeit? Naja dann muss man das ja auch nicht so eng sehen. Aber in kurzer Hose, bunten T-Shirts, kein Anzüge oder nichtmals ein Hemd vorzufinden? Also das ist jetzt unerhört, erster Tag im Unternehmen und dann sowas also… …ja was ist denn jetzt schon wieder?… … …kein strikter Dresscode? Na sie mal an… Dass wusst ich auch nicht…

Gut, aber genau darum ging es am Kennenlern-Nachmittag und im besonderen auch darum sich gegenseitig kennen zu lernen. In kleiner Runde sich vorstellen und nebenbei die wichtigsten Informationen bis zum richtigen Ausbildungsbeginn mitbekommen. Ein informelles Q&A um Unklarheiten und Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen.

Vom Bewerbungsgespräch kannte man zuvor nur einen Besprechungsraum, jetzt kennen die neuen Azubis sogar einen zweiten, größeren, wo wir uns zum Kennenlern-Nachmittag getroffen haben. Dort warteten gleich zu Beginn Gebäck, Getränke, Goodie-Bags mit allerlei nützlichen Utensilien, Pascal (der ab diesen Tag schon ausgelehrnter Azubi war) und meine Wenigkeit auf sie. Mit Regine, unserer Vorgesetzten und die Person im Haus, die alle Azubis unter Kontrolle hält, ging es dann erstmal in eine kurze Vorstellungsrunde: Wo kommst du her? Was hast du da gemacht? Ananas auf Pizza, ja oder nein?… Klar, ist halt eine klassische Eröffnung, aber unglaublich wichtig um das Eis zu brechen und zu zeigen, dass auch Vorgesetzte und ältere Azubis immer noch ein Leben haben. Und ja, hier wird sich geduzt, zumindest unter allen die zur Azubi-Abteilung gehören und jene Mitarbeiter, die es einem anbieten, was auch nicht zu selten ist. Nachdem Kurzfassungen aller Lebensläufe und Hobbies geäußert wurden, verteilte Regine noch Stundenpläne und andere Dokumente an die neuen Azubis, um darauf, wie abgesprochen, Pascal und mich mit den Neuen allein zu lassen. Man schwätzt ja ohne die Chefin anwesend, doch nochmal anders als mit.

Ab da ging nicht nur das Kennenlernen richtig los. Es gab Einblicke auf den Ausbildungsplan, ein Kalender in dem die Aufenthalte aller Azubis in den unterschiedlichen Abteilungen zeitlich strukturiert sind. Außerdem nützlich um den Neuen zu zeigen, wann für sie wichtige Termine stattfinden und wer dann ihre Ansprechpartner sind.

Das sind dann Termine wie die Einführungstage: Eine detaillierte Version des Kennenlern-Nachmittags, die mit den ersten richtigen Arbeitstag beginnen und eine ganze Woche lang dauern. Man bekommt einen Ordner mit den wichtigsten Informationen zur Ausbildung, sieht alle Abteilungen im Haus und die Dualen-Studenten bekommen noch einen Crash-Kurs in CAD-Software. Am Ende dieser Einführungstage wartet auf sie dann unser jährlicher Azubiausflug. Die beste Chance sich auch mit den älteren Azubijahrgänge bekannt zu machen. Mehr dazu in Annikas Eintrag –>

Planung des Azubi-Ausflugs

Auch im Ausbildungsplan ist der obligatorische Aufenthalt am Produktionsstandort Tittmoning. Dort durchlaufen sie ein Grundpraktikum zum Fertigen mit Metall in der Lehrwerkstatt mit den handwerklichen Azubis vor Ort. Danach geht es durch alle Abteilungen, um zu sehen was zum fertigen einer unserer Textilveredelungsmaschinen notwendig ist.

Neben dem Ausbildungsplan gibt es noch einen Veranstaltungskalender. In diesem sind Events aufgelistet, bei denen Hilfe von Azubis benötigt wird: Messestände, öffentliche Auftritte von Brückner (Ditzinger Lebenslauf ) oder interne Veranstaltungen, wie der Kennenlern-Nachmittag selbst. Und war man dann bei einem Event, kann man als Azubi darüber hier im Azubi-Blog schreiben… ohjee jetzt beschreibe ich genau was ich tue während ich es tue, für zukünftige Azubis die es noch tun könnten und genau jetzt hier lesen was ich getan habe… Ich schweife ab.

Damit es nicht zu viel wurde mit den Informationen gab es dann erstmal eine Pause, man soll sich ja auch kennenlernen. Es wurden Gruppen gebildet: neue Duale Studenten, neuer Industriekaufman und -kauffrau und IT-ler und jede Gruppe bekam einen erfahrenen Azubi mit passender Laufbahn. So konnte man explizite Fragen zur eigenen Ausbildung stellen. Was sind schwere Fächer, wie teilt man seine Freizeit ein, wie oft kann man eine Prüfung verhauen und wer mag eigentlich Marzipan.

Nachdem schon eine Stunde vergangen war, haben wir uns zusammen auf den Weg ins Technologiezentrum gemacht. Dort steht nämlich eine unserer Textilveredelungsmaschinen die meistens für Testläufe und Probeanalysen für Kunden verwendet wird. Hier kann man die verschiedenen Bestandteile der Anlage betrachten und eine Verbindung zu dem knüpfen, was man später im Beruf konstruieren, programmieren oder verkaufen wird. Ebenfalls kann man am Ende des Tages seinen Eltern und Verwandten endlich genauer erklären, was Brückner eigentlich macht und inwiefern man jetzt in der Textilindustrie arbeitet.

Doch dank Krumpfen, Kalander und Kluppen brummte der Kopf vor Fremdworten, sodass sich eine Pause bei Tischkicker und Tischtennis sehr anbot. Ab hier sind alle miteinander warm geworden und konnten nachvollziehen, dass die Azubis aus dem gleichen Jahrgang mitunter die wichtigsten Kollegen im Betrieb werden. Genau deswegen veranstalten wir den Kennlern-Nachmittag, der kurz darauf auch schon sein Ende fand. Zurück im Besprechungsraum wurden noch Fotos geschossen, damit man intern dem Kollegen zum Namen ein Gesicht zuordnen kann und andersherum, und Regine letzte organisatorische Fragen gestellt. Gegen 16:30 Uhr war es schon zu Ende und man ging mit Goodie-Bag, neuen Bekannten und und hoffentlich ausreichend beantworteten Fragen wieder zurück in die Sommerferien.

Achja, wer diese ominösen neuen Azubis sind, kann man in diesem formschönen Gruppenbild, eingerahmt von Pascal und mir, betrachten. Genauer kann und wird sich diese bunte Truppe hier im Azubi-Blog selbst vorstellen, da sie mit dem ersten Arbeitstag nicht nur Mitarbeiter von Brückner sind, sondern auch Autoren im Azubi-Blog. Man kann sich bestimmt auf neue interessante Blog Einträge freuen.

 

Bis Dahin noch schöne sonnige Sommertage!

Mfg Tobi

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