Vorbereitung meines Auslandssemester

Hallo Leute,

Im Rahmen des 5.Semesters, meines dualen Studiums – Maschinenbau, werde ich nach San Diego, USA reisen um dort, an der University of San Diego – UCSD, ein Auslandssemester oder besser gesagt ein Auslandsquartal zu absolvieren. Es soll ein Theorie Semester sein, deshalb war die Organisation ganz mir überlassen!

Die Organisation eines Auslandssemesters hört sich erst einmal nach immens viel Arbeit an, das entspricht aber nicht immer der Wahrheit. Allgemein gesagt benötigt man ein Visum und die Zusage einer Gasthochschule, sprich die Bewerbung, welche je nach Gasthochschule sehr unterschiedlich sein kann.

Ich bin auf die Idee eines Auslandssemesters erstmals durch eine allgemeine Infoveranstaltung der DHBW gekommen. Diese wollte ich immer mehr in die Realität umsetzten, je mehr positive Erzählungen und Erfahrungen von Mitstudierenden, Kollegen oder Freunden ich zu hören bekam. Gesagt, getan! Nach dem ich mich auf der Seite des DHBW-Auslandsamts nach allen Möglichkeiten informiert hatte, wusste ich, ich will zur UCSD. Dafür benötigte ich erstmal die Zustimmung meines Studiengangs/jahrleiters und die innerbetriebliche von Frau Braun, unsere Ausbildungsleiterin und Herr Schmitt, unser fachlicher Vorgesetzter. Diese bekam ich sehr schnell dazu mit großer Befürwortung und hilfsbereiten Angeboten bei der Organisation.
Für die Bewerbung an der UCSD benötigte ich Folgendes: Einen gültigen Reisepass, ein Transcript of Records (Nachweis der erbrachten Leistungen bzw. Zeugnisse), einen Nachweis der finanziell benötigten Mittel (Stipendien/Auslands-Bafög/Betriebliche Finanzierung/Eigenfinanzierung/…->alles möglich!), einen Sprachnachweis im Niveau C1 und das persönlich ausgefüllte Bewerbungsformular mit einer Liste von Kursen, welche ich belegen will. Diese Kursliste ist sehr wichtig, da der Studiengangsleiter hier ran abschätzen kann, ob die Ansprüche der DHBW an dieser Gasthochschule erreicht werden können und erreicht werden.
Die Beschaffung all dieser Dokumente war zwar zeitintensiv aber sonst nicht weiter problematisch. Dabei wurde mir auch sehr von meiner Ansprechpartnerin vom Auslandsamt-DHBW geholfen.


Für das Visum, kam das F1-Visa in Frage, dies ist ein Studentenvisum und dem entsprechen ist die Beschaffung auch etwas einfacher. Dafür mussten ein paar Formulare online ausgefüllt werden, ein paar Fee’s (Gebühren) bezahlt werden und als letztes wird noch ein “Interview” beim US-Konsulat verlangt, dieses stellte sich aber eher als eine persönliche Abgabe meiner Dokumente dar. Nach dem ich vor Ort war und zwei Fragen auf englisch beantworten musste (Bis wann ich in der USA bleiben will und was ich studiere), wurde mir mein Visum innerhalb von 3-4 Tagen per Post zu geschickt. So hatte ich mein Visum innerhalb von 3 Wochen in der Hand.


Nun hat nur noch der Flug und die Unterkunft gefehlt. Der Flug war schnell gebucht, nach dem ich erstmal nach dem besten Preis geforscht habe.

Die Unterkunft hat etwas mehr Einsatz erfordert: Welche Möglichkeiten gibt es? Wo ist die Uni? Wie weit ist die Uni entfernt? Welche Freizeitaktivitäten gibt es drum herum?… Diese Liste kann ewig lang werden. Es werden zwar von der UCSD Wohungsvorschläge gemacht, aber ich bin der Meinung mit bisschen Eigeninitiative findet man auch billigeres und Orte mit weniger “Internationals”, wie die Auslandsstudenten genannt werden. Schließlich will man die Amerikanische Kultur kennen lernen!
Ich hatte viel Glück und habe durch einen Kumpel einen eine Adresse bekommen, bei welcher er während seines Auslandssemesters gewohnt hat und bei welcher ich bin bewerben solle. Nach dem ich Lage und Sonstiges verglichen habe, habe ich mich für das Zimmer beworben und dieses auch bekommen.
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So war alles erledigt!
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Die Organisation dauerte circa 3 Monate, davon waren mindestens 2 Monate Wartezeiten. Anfangs wurde ich von vielen Erfahrungsberichten etwas zurückgeschreckt und vom “Aufwand” gewarnt. Dies erwies sich mir jedoch nicht als wahr. Vielleicht hatte ich einfach einen größeren Aufwand erwartet.
Als Fazit kann ich sagen, dass alles reibungslos und oft auch schneller als erwartet über den Tisch ging. Ich würde jedem raten, seinen Wunsch eines Auslandssemesters nicht am Schrecken vor der Organisation platzen zu lassen, denn so viel ist es schließlich auch nicht!

Jetzt heißt es fleißig weiter arbeiten und geduldig mich auf die kommende, neue Erfahrung freuen!

Ich melde mich erneut mit einem Erfahrungsbericht, wenn ich im neuen Jahr zurück komme. Bis dahin haltet die Ohren steif! 😉

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