Montagebericht aus den Alpen

G A S T B E I T R A G !

Hallo Leute,

ein fester Bestandteil während eines Studiums bei Brückner ist der Aufbau eines kompletten Spannrahmens bei einem unserer Kunden. Dadurch bekommt man die perfekte Möglichkeit unser Hauptprodukt bis auf die letzte Schraube und Unterlegscheibe kennenzulernen. Das ist natürlich nicht in 2-3 Tagen erledigt, bei mir dauerte der Einsatz genau 4 Wochen. Und das mitten im Winter! Und in Bludenz, mitten in den österreichischen Alpen!! Brrrh … das war kalt. Da schon morgens um 6 Uhr angefangen wurde, machte es das auch nicht besser.

Als ich ankam war die gesamte Halle beim Kunden noch leer. Nur das Fundament mit einem etwa 10 cm hohen Stahlrahmen war bereits in der Woche vor meiner Ankunft verlegt worden. Auf den Stahlrahmen kommen später die ganz schweren Maschinenteile, die den Beton ohne Stahlrahmen eindrücken würden.

Nach dem ersten Tag stand bereits fast der komplette Rahmen der Trocknereinheit. Der Einlauf und Auslauf waren an dem Tag auch angeliefert worden, beide Maschinenkomponenten wurden komplett montiert angeliefert. Damit war die fertige Maschine schon fast zu erkennen und es war eigentlich unvorstellbar, dass das noch 4 Wochen dauern würde.

Aber die Maschine beinhaltet eben doch etwas mehr, Einbaukanäle, F-Stücke, Transportsystem mit Kette, Isolierung, Brenner, Ventilatoren, Motoren, Richtgerät, Einlass, Auslass, Großdocke, Wärmetauscher, Speicher (der alleine schon eine Woche zum aufbauen dauerte), Feuchtemessgeräte, Tafler, Abluftkanäle, Zuluftkanäle, diverse andere Kanäle und natürlich ganz viele Walzen … und vieles mehr!

Um da den Überblick zu behalten war es wichtig am Wochenende ausreichend zu entspannen. Leider war die Idee samstags auch zu arbeiten im letzten Moment gestorben L So blieb mir nichts anderes übrig als samstags und sonntags kräftig snowboarden zu gehen, was natürlich dann auch dementsprechend kräftigen Muskelkater zur Folge hatte.

Ich möchte euch jetzt nicht zu lange vollplappern (obwohl es noch viel zu erzählen gäbe), am Ende stand die Maschine und ich hatte viel dazugelernt.

Aus Datenschutzgründen durften Bilder beim Kunden nicht gemacht werden.

 

Euer Georg

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